• Evelyne Janzen

Effizienzexpertin zu Besuch


In loser Reihenfolge stelle ich hier im MAGAZIN die Menschen vor, die sich bei der Raumauswahl für ein Coaching, einen Workshop, ein Seminar oder ein Meeting für einen Seminar(t)raum entschieden haben. Vor kurzem war Dunja Schenk, Buchautorin und Expertin für Effizienz (rechts im Bild), zu Gast in der Lernvilla, dem Headquarter von Seminar(t)raum.

Seminar(t)raum: Liebe Frau Schenk, Sie sind Coach und kommen aus Metzingen, am Fuße der schwäbischen Alb. Für ein Einzel-Coaching in Bonn haben Sie einen ganzen Tag lang einen Raum in der Lernvilla gebucht, ohne die Räumlichkeiten vorher persönlich begutachten zu können. Wie zufrieden sind Sie als Untermieterin mit Ihrem „blind date“? Haben die Räumlichkeiten Ihren Erwartungen und der Darstellung auf seminartraum.de entsprochen?

Dunja Schenk: Aus meiner Sicht war dieses Blind Date ein voller Erfolg! Die Räumlichkeiten in Bonn sind wirklich zauberhaft und sehen auch genau so aus, wie auf den Bildern. Mein Coachee und ich haben uns rundum wohlgefühlt, nicht zuletzt durch Ihre sehr nette Betreuung. Für das Einzel-Coaching habe ich den kleineren Raum genutzt, der mit Flipchart, Whiteboard und ausreichend Moderationsmaterial ausgestattet ist - perfekt für die intensive Arbeit mit vielen Visualisierungen.

ST: Da bin ich ja sehr erleichtert, dass Sie sich in der Lernvilla wohlgefühlt haben und die Räumlichkeiten so waren, wie Sie es sich vorgestellt haben. Meiner Erfahrung nach buchen viele Trainer und Coaches für auswärtige Termine einen Meeting- oder Seminarraum in einem Hotel oder einem Business-Center. Warum haben Sie sich für einen Seminar(t)raum entschieden?

DS: Wenn ich größere Seminare mit mehreren Teilnehmern gebe, dann bin ich in der Regel im Unternehmen selbst oder auch oft in Hotels untergebracht. Für die Arbeit mit Einzelkunden bevorzuge ich individuellere Lösungen. Gerade im Coaching ist es besonders wichtig, dass der Coachee sich wohlfühlt. Das fällt manchmal in einer gemütlichen Umgebung mit heimischer Atmosphäre leichter als in einem anonymen Hotel.

Auf Seminartraum bin ich durch eine Empfehlung gestoßen, weil ich zwingend in Bonn etwas gesucht hatte und die in Frage kommenden Hotels mir entweder nicht gefallen haben oder bereits ausgebucht waren. Glück im Unglück sozusagen.

ST: Da hat es das Schicksal wohl gut mit uns gemeint, denn Sie und Ihr Coachee waren wirklich sehr angenehme Gäste! Bei Ihrem Besuch habe ich mitbekommen, dass Sie eine angehende Unternehmerin gecoacht haben. Ich weiß auch, dass Sie ausgewiesene Expertin für Effizienz und Organisation sind. Dieses Thema ist ja wirklich für viele interessant. Erzählen Sie doch mal ein bisschen genauer, was Sie anbieten und was speziell Ihre Arbeit auszeichnet?

DS: Ich helfe Menschen und Unternehmen, sich besser zu organisieren und zu strukturieren, um ihre Ziele zu erreichen. Ich gebe deutschlandweit dazu Seminare und Workshops, in denen ich Mitarbeitern im Unternehmen zeige, wie sie zwischen E-Mails, Apps und Datenwahn noch den Überblick behalten, ohne in Stress zu geraten. In letzter Zeit kommen auch immer mehr (angehende) Einzelunternehmerinnen (tatsächlich nur Frauen) zu mir, die vor allem wissen möchten, wie ich es schaffe, all meine beruflichen To-dos mit meiner Familie unter einen Hut zu bekommen. Auch da geht es um Effizienz und Resilienz. Mit diesen Kundinnen arbeite ich an konkreten Umsetzungsplänen.

ST: Wow, so einen Effizienz-Coach wie Sie könnten sicherlich viele Menschen gut gebrauchen, um schneller und einfacher ihre Ziele zu erreichen. Haben Sie zu guter Letzt daher noch einen besonderen Effizienztipp für mich und alle Leser*innen?

DS: Da fällt mir direkt mein Lieblingsspruch ein, der mir so gut gefällt, dass ich sogar eigene Postkarten damit bedruckt habe: Lieber unperfekt anfangen als gar nicht. Wir kommen manchmal nicht ins Tun, weil wir uns selbst im Weg stehen, zum Beispiel mit einem zu hohen Anspruch an uns selbst. Ich habe schon einige angehende Unternehmerinnen gecoacht, die noch keinen einzigen Kunden akquiriert hatten, weil sie erst auf die Visitenkarten und die fertige Website warten wollten. Ich bin dafür, erst einmal zu starten, auch wenn noch nicht alles zu 100% steht. Denn wenn ich darauf warte, dass alles perfekt vorbereitet ist, werde ich nie bereit sein, weil man immer noch etwas optimieren könnte.

Umgekehrt kann ich mich auch bei Aufgaben einmal fragen, wann ich denn damit fertig bin. Perfektionismus ist nämlich auch einer der größten Zeitfresser. Muss ich eine E-Mail wirklich drei Mal lesen vor dem Senden? Oder schicke ich sie einfach ab? Ich laufe dann Gefahr, dass vielleicht noch ein Schreibfehler gefunden wird - doch ich habe erhebliche Zeit gespart, vor allem wenn ich das auf einen Tag oder gar eine ganze Woche hochrechne. Auch hier gilt für mich das Credo: Ich bin nicht perfekt und darf Fehler machen. Bisher hat sich noch kein Kunde über ein fehlendes Komma beschwert.

ST: Liebe Frau Schenk, der Spruch und was dahinter steckt, gefällt mir wirklich sehr gut! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Fragen so ausführlich zu beantworten ... und natürlich für Ihren Expertentipp. Wo können die Leser*innen mehr über Sie und Ihr Angebot erfahren?

DS: Man findet mich in fast allen sozialen Netzwerken: Facebook, Instagram, LinkedIn, XING oder Youtube. Informationen und meine Angebote gibt es natürlich auch auf meiner Homepage www.dunja-schenk.de. Dort findet man übrigens auch meinen Blog mit weiteren Effizienztipps.

ST: Perfekt, dankeschön!

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