• Evelyne Janzen

Endlich nochmal Kind sein dürfen!


Auf den Besuch dieses mehr als außergewöhnlichen Seminar(t)raums habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Kind gefreut! Denn es ging zum Interview nach Meckenheim, zu Melanie Olbrich, der Inhaberin vom Mel.O.Diy, dem ersten inklusiven und nachhaltigen Indoor-Spielplatz. Dieser ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet, z.B. für Teambuilding oder Firmen-Events. Freut euch auf Fotos von meinem Abenteuer auf der Aktionsfläche und mein Interview mit Melanie, die übrigens Mutter von 3 Kindern ist und in Kürze Nummer 4 zur Welt bringen wird.

Seminar(t)raum: Liebe Melanie, ich freue mich so sehr, mit dem Mini-Indoor-Spielplatz Mel.O.Diy einen wirklich außergewöhnlichen Ort auf seminartraum.de präsentieren zu können. Erzähl doch mal, wie du auf die Idee gekommen bist?

Melanie: Wir haben selber sehr bewegungsintensive Kinder. In unserem damals großen gemieteten Haus hatte ich daher im Keller einen Bewegungsraum eingerichtet, der super gut angekommen ist. Da ich auch als Tagesmutter arbeite, war das für viele Eltern der ausschlaggebende Grund, mit ihrem Kind zu mir zu kommen. So ist Anfang 2016 die Idee entstanden und am 05.11.2017 habe ich dann die Eröffnung des Melodiy feiern können.

ST: Abgesehen davon, dass natürlich Eltern mit ihren Kindern ganz normal zum Spielen zu dir ins Melodiy kommen, bietest du ja noch viel mehr Möglichkeiten als ein normaler Indoor-Spielplatz...

M: Ja, absolut. Zum einen ist das Melodiy auch inklusiv. Neben einer entsprechenden Einrichtung (WC, unterfahrbare Tische) und Zugänglichkeit über einen Aufzug ist das besondere Highlight das Seilsystem, um RollstuhlfahrerInnen schaukeln zu lassen. Zum anderen sind alle Geräte bis zu einem Gewicht von 150 kg zugelassen, so dass sie zudem auch von Erwachsenen genutzt werden können.

ST: Sehr gut, dann kann ich das ja auch alles ausprobieren und ein paar Foto-Eindrücke davon für das Interview nutzen! Spaß [und das war es wirklich] beiseite. Bei der Auslegung auch auf Erwachsene hast du dir ja sicherlich etwas gedacht!?

M: Stimmt. Neben meiner Ausbildung als Erzieherin und Fortbildung zur Gewaltpräventions-trainerin „Mut tut gut“ habe ich auch ein NLP-Practicioner- Seminar mitgemacht. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, wie wichtig soziales Lernen ist, und wie Gruppen ticken. Das völlig andere Setting hier im Melodiy unterstützt die Fähigkeiten der Gäste.

Alleine durch das Schaukeln z.B. werden ganz schnell positive Erinnerungen geweckt. Dabei ist man einfach nur im "Sein", es findet keine Bewertung statt! Natürlich ist es für manche zu Beginn ein wenig seltsam, ihr inneres Kind rauszulassen, doch später sind die Gäste aktiv und zufrieden!

ST: Großartig, das habe ich ja eben auch erleben dürfen! Wie kann ich mir so ein Teambuilding im Melodiy vorstellen?

M: Arbeitgeber möchten motivierte Mitarbeiter, die mit Leichtigkeit und Freude arbeiten. Wenn ich als Moderatorin für Teambuilding hinzu gebucht werde, kann ich aus der Vielzahl an Kooperationsübungen u.a. aus der Erlebnispädagogik mit den Spielgeräten aus Ergotherapie und Psychomotorik die Teams auf einer ganz anderen Ebene zusammenbringen, als es im Rahmen eines normalen Seminars der Fall ist. Alleine schon das Mischen der Teilnehmer bewirkt viel, um bestehende Strukturen aufzubrechen. Daher sind für mich lebendige Kennenlernübungen der Schlüssel zum guten Kooperieren. Und wenn man dann schon mal sein inneres Kind herausgelassen hat, ist das Freispiel ein wichtiger Bestandteil. Interessanterweise sind Übungen mit Wettkampfcharakter den Teilnehmern gar nicht so wichtig, sondern eher das Coming together.

ST: Ja, im Grunde sind wir halt alle soziale Wesen, die einer Gruppe zugehören möchten. Wie schön, dass es bei dir die Möglichkeit gibt, Menschen auf so eine besondere Art und Weise zusammenzubringen.

ST: Jetzt noch ein ganz anderes Thema, das eng mit dem Melodiy verknüpft ist: Nachhaltigkeit! Woran erkennt man, dass dir dies besonders am Herzen liegt?

M: Oh, an ganz vielen Dingen. Bei den Kaltgetränken habe ich darauf geachtet, dass z.B. nur Glasflaschen im Automaten verwendet werden. Lange habe ich auch nach einem Kaffeeautomat-Anbieter gesucht, bei dem wir unsere eigenen Porzellanbecher benutzen können, statt Wegwerf-Behälter. In den WCs gibt es Seifenschaum, da dieser langlebiger ist. Die Stoffhandtuchrollen werden ausgetauscht und wir benutzen recycletes Klopapier. Und auch unsere Gäste sortieren den wenigen dann noch anfallenden Müll. Es gibt Trinkhalme aus Metall statt aus Plastik und taghelles LED statt grelles Neon-Licht. Bei den Spielgeräten achte ich darauf, dass sie möglichst aus Holz und vielseitig einsetzbar sind.

ST: Wow, ich bin wirklich beeindruckt, wie konsequent du das umsetzt! Das passt ja auch sehr gut zu der Idee von Seminar(t)raum, freie Raumkapazitäten Dritten zugänglich zu machen. War das auch ein Grund für dich, warum du bei Seminar(t)raum mitmachen wolltest?

M: Ja. Und ich wollte gerne viel mehr Menschen, die das Besondere suchen - nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen - einen besonderen Raum, etwas anderes als das Normale anbieten.

ST: Mich hast du vollends überzeugt, liebe Melanie. Ich bedanke mich sehr für diesen tollen Besuch und deine Zeit und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

Wer mehr über den Mel.O.Diy Mini-Indoor-Spielplatz und das Angebot zu Teambuilding/Firmenevent erfahren möchte, findet weitergehende Infos unter www.melodiy.de oder auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/miniindoorspielplatzmelodiy.

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