• Evelyne Janzen

Pure Wonne - Wenn's drinnen UND draußen passt

Aktualisiert: Feb 28

In loser Reihenfolge stelle ich hier im MAGAZIN die Menschen vor, die sich bei der Raumauswahl für ein Coaching, einen Workshop, ein Seminar oder ein Meeting für einen Seminar(t)raum entschieden haben. Vor kurzem war Beatrix Melzer erstmals zu Gast bei Seminar(t)raum c/o relaXolution (Anmerkung der Redaktion: seit 02/2021 WertPlus) in Bonn.

Das „Draußen“ macht was mit dem „Drinnen“



Seminar(t)raum: Liebe Beatrix, das ist tatsächlich das erste Interview für Seminar(t)raum, das ich DRAUßEN führe. Das ist vor allem aus dem Grund ungewöhnlich, da es bei seminartraum.de ja eher um schöne und außergewöhnliche Räume, also das INNEN, geht. Erzähl mal, warum du (abgesehen von Corona) gerne raus wolltest!

Beatrix Melzer (schmunzelt): Aus drei Gründen: Lage, Lage, Lage! Wir sind hier an einem der schönsten Orte von Bonn, und das ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Denn was nutzen die edelsten Räumlichkeiten, wenn sie in einer abgerockten Umgebung stehen...? Da will keiner hin. Auch ich nicht mit meinem Coaching. Deshalb habe ich zuallererst, als ich von deinen Seminarräumen erfahren habe, google maps aufgerufen.Wenige Klicks, und es war klar. Wow! Die Lage ist perfekt. In meiner Lieblingsgegend in Mehlem, ganz nah am Rhein und nur wenige Schritte zum spektakulären Blick auf den Drachenfels. Ich habe sofort gesehen, da eröffnen sich für ein Coaching tolle Möglichkeiten.

Seminar(t)raum: Auch für mich ist ein kurzer Spaziergang ums Eck in den Panoramapark, in dem wir gerade sind, immer wie ein kleiner Mini-Urlaub! Und was meinst Du mit tollen Coaching-Möglichkeiten?


BM: Zu meinem Coaching gehört es, die Umgebung wirken zu lassen und mit einzubeziehen. Stell dir vor, du gehst als Klientin in ein Coaching, das in einem stinknormalen Büroraum stattfindet mit langweiligen grauen Stühlen vor einem grau-weißen Tisch. Wozu inspiriert Dich das?…. (Wir lachen uns an.) Und was passiert, wenn du an einem schönen Ort bist? - Ein Ort macht etwas mit einem. Daher gehe ich besonders gerne an schöne Orte. Das kann ein frisches Bachtal sein, eine einladende Bank am Rhein oder stylische Räume wie bei relaXolution. Wichtig beim Coaching ist, dass der Ort etwas Besonderes bietet und dazu inspiriert, über sich selbst hinauszuwachsen.


ST: Du hast ja vor kurzem dein erstes Coaching bei relaXolution durchgeführt. Wie hast du mich gefunden?


BM: Von deinen Räumlichkeiten hatte ich schon Anfang 2020 durch einen Post bei Facebook erfahren. Und jetzt passte es. Ich bin mit meinem Coaching zunächst von Zuhause aus gestartet, das war mir dann aber auf Dauer zu einschränkend. Mein Lebensgefährte hat viel Verständnis für meine Arbeit, doch wenn ich einen WonNe-Kurs gegeben habe, saß er mit einer Flasche Wasser und einem Butterbrot im Arbeitszimmer und blieb dort in den Stunden, die der Kurs dauerte. Noch nicht einmal in unsere Küche konnte er gehen. Denn dummerweise ist der Raum, in dem ich gecoacht habe, der einzige Zugang zu unserer Küche. Höflich und rücksichtsvoll wie er ist, hat er also die Küche gemieden - das wollte ich ihm auf Dauer nicht zumuten. Daher war ich seit einiger Zeit aktiv auf der Suche nach einer guten Alternative.


ST: Was hat den Ausschlag für dich gegeben, dein Coaching in meinen Räumen anzubieten?


BM: Ich habe bei Facebook Fotos von deinen Räumen gesehen und gestaunt, dass es so etwas Ansprechendes für einen fairen Preis zu mieten gibt. Ich mag hohe Decken und helle Räume. Besonders hat mir gefallen, dass das Innere zum Äußeren des Gründerzeithauses passt. Von außen sieht Dein Haus nach Stuck und Kristallleuchter aus, und innen erfüllt sich dieses Versprechen. Deine Räume inspirieren, und das ist genau das, wonach ich gesucht habe. Doch bevor ich mich für das erste Coaching bei dir angemeldet habe, war noch etwas anderes wichtig für mich.


ST: Die Öffnungszeiten? Das Angebot an Coachingutensilien, die man mitmieten kann? Coronarichtlinien?


BM: Ja, das alles auch, und etwas viel Einfacheres: Der Mensch, der all dies vermietet und für die richtige Atmosphäre sorgt. Wenn jemand zwar des Geldes wegen vermietet, dabei aber eine Atmosphäre von Stress und Hektik verbreitet und eigentlich gar nicht will, dass ich da bin, dann miete ich von diesem Menschen auch keinen Raum. Da kann der Raum noch so schön sein. - Daher war ich gespannt auf unser erstes Treffen.


Als du die Tür geöffnet hast, habe ich gewusst, alles gut, ich vertraue dir. Du hast eine tiefe, warme Stimme, die dazu einlädt, sich willkommen zu fühlen. Außerdem war ziemlich schnell klar, du bist keiner von diesen „Untertauch-Typen“, einmal gesehen und schnell wieder weg... Wenn ich Dich brauche und eine Frage habe, bist du da, ohne aufdringlich zu sein. Schon das erste Mal, als ich den Raum genutzt habe, hat sich gezeigt, dass ich hier entspannt ein gutes geschütztes Coaching machen kann.


Pure Lebensfreude im Panoramapark


ST: Das freut mich sehr zu hören, das spiegeln mir auch meine anderen Raumnutzer*innen immer wieder zurück (lächelt freudig). Du hast mir ja bei unserem Kennenlernen erzählt, dass du Redakteurin bist und viele Jahre für psychologische Ratgebersendungen beim WDR gearbeitet hast. Das stelle ich mir sehr spannend und vielseitig vor.


BM: Ja, eine tolle Zeit, und ich habe durch meine Arbeit Einblick in die wirksamsten psychologischen Methoden erhalten. Bei meinem Coaching geht es immer um Hilfe zur Selbsthilfe und wie man ganz natürlich seinen eigenen Weg gehen kann. Fünf Elemente sind besonders wichtig, damit das Ergebnis topp ist: Offenheit und Wunsch zur Veränderung beim Klienten, ein partnerschaftlicher Umgang im Coaching auf Augenhöhe, wissenschaftlich fundierte und erprobte Methoden und ein intuitives Herangehen, um schnell voranschreiten zu können.


ST: Das finde ich immer super, wenn man aus seinem vorherigen Wirken Wissen in sein neues Betätigungsfeld mitnehmen kann. Erzähl doch mal genauer, was du jetzt machst!

BM: Während meiner Zeit beim WDR habe ich das Prinzip der Langhebelmethoden kennengelernt, also Methoden, die eine besonders nachhaltige Wirkung haben. So bin ich aufmerksam geworden auf eine Professorin aus Hamburg, die seit 20 Jahren das Thema „Wie erreiche ich meine Ziele?“ in den Mittelpunkt ihrer Forschungen gestellt hat. Sie geht nach dem Grundsatz vor: „Was stört, hat Vorrang“. Ich habe ihre Methode noch erweitert: um die Intuition und den Körper und habe das Ganze „WonNe“ genannt, eine verkürzte Form von: „Wo sind die Neins“, und für diese Neins finden wir dann gut umsetzbare Lösungen.


Das Wesentliche bei dieser Methode ist, die Schlüssel zu erkennen, die in die Vergangenheit führen. Was steht mir im Weg? Alte Beschlüsse, Entscheidungen oder Glaubenssätze?


ST: Reicht es, die Schlüssel zu kennen, und alles ist gut?


BM: Fast. Bevor es soweit ist, ist der erste Schritt, stärkende Ressourcen reinzuholen, um eine stabile Basis zu schaffen für die innere und äußere Verwandlung. Im zweiten Schritt die alten Schlüsselsätze zu finden und im dritten Schritt die neuen Schlüsselsätze für die Zukunft zu formulieren. Sind die Schlüssel gefunden, geht es meist schnell Richtung gewünschtem Ziel. Ich helfe meinen Klienten vor allem dabei, die Schlüssel zu finden, und zwar einfach, schnell und pragmatisch.


ST: Pragmatisch klingt sehr gut! Wie gelingt dir das denn?

BM: Die neuen Zielsätze sind wirkungsvolle "wenn-dann“-Sätze. Solche Sätze haben eine große Kraft, und wenn wir sie einmal zielgerichtet formuliert haben, dann helfen sie ganz automatisch in stressigen Situationen. Statt in alte Muster zu verfallen, können die Klienten plötzlich entspannt und zielgerichtet reagieren. Das ist oft wie ein kleines Wunder.


Ein Beispiel: Eine Klientin, die sich seit 30 Jahren noch nicht einmal mehr traute, auf ein Fahrrad zu steigen, kam mit dem dringenden Wunsch zu mir, wieder Fahrrad zu fahren. Normalerweise würde man ja sagen, „wie soll das gehen, sie kann ja noch nicht einmal mehr aufsteigen...?“ Da braucht es eine starke Ressource. Wir haben also das Unabhängigkeitsgefühl wieder geweckt und ins Bewusstsein gerufen, das sie als Kind mit fünf Jahren beim Radfahren hatte. Mit dieser Ressource haben wir geschaut, wo ihre "Neins" liegen. Wir formulierten den wirkungsvollen „wenn-dann“-Satz", und ich wusste, alles ist gut. Doch es geschah etwas Merkwürdiges. - Nichts. -


Da mich die Menschen oft schon am nächsten Tag anrufen und mir strahlend von ihrem Erfolg erzählen, war ich etwas beunruhigt, als ich gar nichts mehr von ihr hörte, vertraute mir aber gleichzeitig. Wochen später war ich auf dem Weg zu einem Konzert in der Rheinaue, und wer kam mir voller Begeisterung auf einem Fahrrad entgegen? Die Klientin! Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass sie so sicher gefahren ist. Was für eine Wandlung von jemandem, der nicht ein mal mehr auf ein Rad steigen konnte zu jemandem, der so sicher fährt.


ST: Wow, das sind die Glücksmomente, in denen du als Coach merkst, was du durch deine Arbeit bewirken und welche Wonne du erzeugen kannst! Welche Themen liegen dir denn besonders am Herzen?


BM: Das ist zum einen das Thema „intuitiv essen“, das bedeutet, ich höre intuitiv auf meinen Körper und esse mit Genuss, worauf ich Appetit habe. Das andere ist der Themenbereich „Liebe und Partnerschaft“. So haben wir z.B. eine Feldstudie zu Liebe und Partnerschaft in der Kölner Singleszene durchgeführt und erfahren, dass zu 70 Prozent mangelnde Selbstliebe die Ursache ist für unbefriedigende Beziehungen. Daher unterstütze ich besonders gerne Singles und auch Menschen in Partnerschaften, die Selbstliebe finden möchten.


ST: Wunderbar, und schön, dass ich dir mit meinen Räumlichkeiten inkl. Lage einen passenden Rahmen dafür bieten darf. Vielen Dank für Dein Vertrauen und dieses außergewöhnlich wonnige und lebensfrohe Interview, liebe Beatrix!


Wer mehr über Beatrix Melzer und ihr Angebot erfahren möchte:

www.intuitives-coaching-bonn.de

www.facebook.com/beatrix.melzer.3




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